Flugzeugüberholung: ohne Schema F und nicht im Fluge

Johannes Wiesner (41), Ingenieur in der Flugzeugüberholung

NaT: Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf? Wir arbeiten hier immer am ganzen Flugzeug, nicht nur an einem kleinen Bauteil. Wir sind ständig gefordert, neue Lösungen zu finden und arbeiten nicht nach „Schema F“. Vor allem Teamarbeit ist gefragt: Gemeinsam checken wir die Flugzeuge, stellen Schäden fest und überlegen, wie diese zu beheben sind.

NaT: Welches Studium bietet die besten Voraussetzungen für Ihre Arbeit? Die Kombination aus praktischer Ausbildung und Studium ist sicherlich optimal. Ich selbst habe zunächst Fluggerätebauer bei Airbus gelernt, dann an der HAW Flugzeugbau studiert. Dadurch habe ich ein Gefühl für das Material, keine Berührungsängste und eben auch den theoretischen Hintergrund: Ich weiß, wie Flugzeugsysteme funktionieren.

NaT: Was ist die wichtigste Eigenschaft, die man für Ihren Job braucht? Man muss gern mit Menschen umgehen. Natürlich braucht man auch technisches Interesse. Ganz wichtig sind Einsatzbereitschaft, Teamfähigkeit, Kreativität, um immer wieder neue Lösungen zu finden, und eine gewisse Servicementalität.

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