Unterrichtsprojekte in mehr als 30 Schulen

Jahresbericht 2010 der Haspa Hamburg Stiftung.

Das Engagement des Stifters Helmut Meyer hat dazu beigetragen, eine in Deutschland beispiellose Initiative in Gang zu bringen,die den naturwissenschaftlichen Unterricht an Hamburger Gymnasien praxisbezogen unterstützt und das Schülerinteresse an Fächern wie Mathematik und Informatik, Chemie und Physik fördert.

Sein unternehmerischer Erfolg machte ihn wirtschaftlich unabhängig. Doch auch in einem Alter, in dem andere in Rente gehen, legte der Ingenieur Helmut Meyer die Hände nicht in den Schoß. Er zählte zu den
ersten, die unter dem Dach der Haspa Hamburg Stiftung eine Treuhandstiftung ins Leben riefen – mit dem erklärten Ziel, junge Leute für den Ingenieur-Beruf zu begeistern. Meyers Credo: „Wir müssen in Köpfe investieren, wenn wir unsere Wettbewerbsfähigkeit im 21. Jahrhundert behaupten wollen.“ Seither ist viel geschehen. Helmut Meyers Stiftung, die heute den Namen Hamburger Technologie-Stiftung trägt, hat viel in Bewegung gebracht. Gemeinsam mit der Körber-Stiftung und fünf Hamburger Hochschulen ist sie Träger der Initiative Naturwissenschaft und Technik (NaT), die 2007 mit Unterstützung der Hamburger Wirtschaftsbehörde und der Agentur für Arbeit gegründet wurde.

Die NaT-Initiative entwickelt und fördert praxisbezogene Unterrichtsprojekte für Hamburger Schulen und setzt sie in Zusammenarbeit mit Schulen und Lehrern, Unternehmen und Ingenieuren auch um. Schon mehr als 40 technikorientierte Unternehmen, darunter Lufthansa-Technik, Siemens und Philips, sind an entsprechenden Kooperationen mit mehr als 30 Hamburger Schulen beteiligt. Um noch mehr Schulen in das Projekt einzubinden, wirbt die Hamburger Technologie-Stiftung um Zustiftungen und Spenden. Für 500 Euro kann beispielsweise ein Seismometer für ein Unterrichtsprojekt in der Geophysik finanziert, für 5.000 Euro ein neues naturwissenschaftlich-technisches Unterrichtsprojekt angeschoben werden. Helmut Meyer: „Auch die beteiligten Lehrer sind von dem Projekt begeistert. Theorie wird mit Leben gefüllt, die Schülerfragen nach dem Wozu erhalten eine konkrete Antwort. Der Unterricht wird anschaulicher, praxisbezogener und attraktiver.“