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Blohm + Voss Naval GmbH
Ozeanriese auf der Streckbank
Wie schafft man auf einem Kreuzfahrtschiff Raum für 240 zusätzliche Betten, 60 Außenbalkone und 70 Crewkabinen mehr? Man schneidet es in der Mitte auf, schiebt eine 30 Meter lange vorbereitete Mittelsektion zwischen Vor- und Achterschiff und schweißt alles neu zusammen. Gar nicht einfach, aber möglich, heißt es in den Docks der Hamburger Werft Blohm + Voss Repair, wo Schiffe aller Art repariert, umgebaut oder eben auch mal gestreckt werden. Bilanz der Verlängerung, der monatelange Vorarbeiten und Berechnungen vorausgingen: Die „Balmoral“ wiegt heute 3500 Tonnen mehr, für die Verlängerung wurden 2000 Tonnen Stahl verarbeitet und zeitweise bis zu 1000 Arbeiter beschäftigt. Blohm+Voss ist seit 2005 eine Tochtergesellschaft der ThyssenKrupp Marine Systems. Der Werftenverbund aus griechischen, schwedischen und deutschen Beteiligungen wird von Hamburg aus geführt. Das Ziel: den Schiffbau weiterzuentwickeln und dabei wasserdichte Innovationen zu fertigen, auszustatten und zu erproben.
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