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HOCHTIEF Solutions AG
Projekte in allen Dimensionen
Burchardkai, dritter und vierter Liegeplatz, Europakai, fünfter Liegeplatz oder die neue U-Bahnlinie U4. Das sind drei aktuelle Beispiele, die belegen, dass der Name Hochtief keineswegs nur für das Projekt Elbphilharmonie steht. Am Standort Hamburg beschäftigen sich Hochtief-Ingenieure vielmehr mit Zukunftstechnologien wie Offshore-Anlagen. Auf hoher See, 60 Kilometer von der Nordseeküste entfernt werden Turbinen installiert, deren Fundamente 40 Meter in die Tiefe reichen und deren Narbenhöhe 90 Meter über dem Meeresspiegel liegen. Das geht nur mit Montageplattformen, die mit gewaltigen Gewichten fertig werden und auf extrem langen Stelzen stehen.
Hoch hinaus für die Naturwissenschaft und tief ins Erdreich hinein will auch die Forschungsanlage European XFEL: Für die Teilchenbeschleunigung zwischen Bahrenfeld und Schenefeld errichtet Hochtief auf einer Länge von 3,4 Kilometern ein komplexes Tunnelsystem. Die Hochtief Tunnelbohrmaschine, die tonnenweise Erdreich bewegt und Steine zermalmt, wird von einer 136 Meter großen Baugrube aus gelenkt. Wenn die Tunnelröhren in 2014 fertig gestellt sind, werden hier Elektronen auf Lichtgeschwindigkeit katapultiert, die dann durch Magnete aus der Bahn gelenkt werden und dabei ultrakurze Laserlichtblitze im Röntgenbereich abgeben. Das erklärt auch den Namen der Forschungsanlage: X steht für Röntgen und FEL für Freie-Elektronen-Laser. Hinter dem Bauprojekt der neu gegründeten internationalen Forschungsorganisation Euopean XFEL steht Desy, das Deutsche Elektronen Synchrotron in Bahrenfeld.
Beiträge
Sönke von Fintel, 34, Projektingenieur HOCHTIEF Construction AG über die Herausforderung einer XXL-Baustelle

