Vattenfall Europe Nuclear Energy GmbH

Niemals Stillstand: Ingenieure warten und verbessern AKW-Technologie ständig

Wie alt ist eigentlich Deutschland jüngstes Atomkraftwerk, möchte Guido wissen. Eine rein rhetorische Frage, denn dass zuletzt 1989 in Deutschland Neckarwestheim 2 in Betrieb gegangen ist, ist dem Oberstufenschüler bekannt. Aber was in der Podiumsdiskussion am Friedrich-Ebert-Gymnasium als Beleg für eine überholte Technologie gelten soll, ist eine durchaus berechtigte Frage: Im Innern ist jeder Meiler viel jünger als die äußere Hülle glauben macht.

Fast 400 Millionen Euro hat das Unternehmen Vattenfall allein in den letzten drei Jahren in das Kernkraftwerk Krümmel investiert, mehr als 900 Millionen sind es insgesamt in Brunsbüttel seit Inbetriebnahme. Ein Großteil des Geldes geht in die Erneuerung und Modernisierung sicherheitsrelevanter Teile. Die Anlagen werden immer wieder dem aktuellen Stand der Technik angepasst. Das ordnungsgemäße Funktionieren von Teilen wird in rund 3.500 wiederkehrende Prüfungen im Jahr getestet. Das bedeutet eine Menge Verantwortung für die Vattenfall Ingenieure, die auch dann noch benötigt  werden, wenn die Meiler endgültig abgeschaltet sind: Der Rückbau der Technologie muss ebenfalls begleitet und überwacht werden. 

Atomkraft in Deutschland ist auch für Europas fünftgrößten Energieversorger eine Brückentechnologie. Vattenfall will sich in Zukunft verstärkt um die anderen CO2-armen Energiequellen wie Windkraft, Biomasse, Wasserkraft und Gas kümmern und Strom und Wärme langfristig CO2-neutral produzieren. Ein Baustein ist dabei die CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage), die CO2 aus Verbrennungsgasen abspaltet, verflüssigt und unterirdisch abspeichert. Unterschiedliche Speicherungsverfahren erforscht derzeit die Vattenfall Europe Technology Research GmbH mit Sitz in Cottbus.


 Mitarbeiterin im Eingang zur Sicherheitsschleuse
das Brennelementlagerbecken mit Brennelementwechselbühne
Reaktorkern

Beiträge

Schüler diskutieren mit Führungskräften von Vattenfall
03. Juni 2011

Eigentlich wäre Siegfried, der Drachentöter dran.

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Jana, 17 und Adrian, 17, Friedrich-Ebert-Gymnasium, Physik-Profil „Macht der Erkenntnis und Pflicht zur Verantwortung“ vor der Podiumsdiskussion
06. September 2010

NaT: Jana und Adrian, was steckt hinter dem Projekt „Energieversorgung im Jahr 2025“? Adrian: Das war eine Projektarbeit parallel zum normalen Unterricht.

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Vattenfall Team vor Kerphysik Plakat
Energiefrage bringt Musiksaal zum Schwingen
06. September 2010

Das kleine Schwarze, der dunkle Anzug, Sakko und Blazer: wie man sich professionell für eine Podiumsdiskussion kleidet, wissen die Physik-Profilschüler

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